Albanien Initiative

Die Albanien Initiative der Pfarre Herz Jesu unterstützt die private Hilfsorganisation Albania-Austria-Partnerschaft (AAP) von Honorarkonsulin Dr. h.c. Marianne Graf im Bergland von Mittel- und Nordalbanien.

Arbeitsziele von AAP:
Verbesserung der teilweise katastrophalen Lebenssituationen. Den Menschen und im Besonderen den heranwachsenden Generationen helfen, ihre Zukunft im eigenen Land zu sehen.

Arbeitsprojekte von AAP:
Neubau oder Renovierung von Schulen, Aufbau von Kindergärten, Kindertagesheimstätten, Ambulanzen, Hängebrücken etc. Hilfe für Familien in tristen Verhältnissen und in Katastrophenfällen. (Versicherungen gibt es nicht!) Aufbau von bäuerlichen Kleinexistenzen – Aufforstung in Erosionsgebieten – Friedensprojekte.

Arbeitsweise von AAP:
Marianne Graf, seit 1992 unermüdlich tätig in Albanien, übernimmt von Gemeinden nach genauer Prüfung Projekte und führt diese als AAP selbst, oder mit Hilfe laufender Begleitung durch andere Hilfsorganisationen wie z.B. der Albanien-Initiative der Pfarre Herz-Jesu, aus. Dadurch ist beste Einsicht in Sinnhaftigkeit und Effizienz der Arbeit der AAP gegeben. Jede Spende kommt direkt ohne Abzug den Hilfsprojekten zugute. Jeglicher Verwaltungsaufwand, Spesen etc. werden von Familie Graf persönlich getragen.

Von der Albanien-Initiative der Pfarre Herz-Jesu unterstützte Hilfsprojekte:

  • 2005/06: Schule mit Kindergarten in Shulebater
  • 2007: 150m lange Hängebrücke in Fushe Arrez
  • 2008: Verbesserung der Wohnsituation in der „Kloakensiedlung Adriatik“ in Fushe Kuqe in ehemaligen Rinderställen durch Anlage von Toiletten und Rohrleitungen zur Abwasserbeseitigung
  • 2009: 1. Sozialwohnbau in Nordalbanien in Rubik
  • 2010: Straßenverkaufsstelle (Hofladen) für landwirtschaftliche Produkte der Frauen des Dorfes Kcire im Bergland um Puke.
  • 2011: Kulla in Shulbater, ein Projekt für Ökotourismus und Kulturerhaltung. Das traditionelle Steinhaus, das nur mehr eine Notunterkunft für eine Großfamilie darstellte, konnte von Grund auf saniert werden. So kann das Haus im Sommer, wenn der Großteil der Bewohner mit den Tieren auf der Alm ist, als einfache Gästeherberge  genutzt werden und auch als Kommunikationsort für die Dorfbewohner. Man gibt ihnen damit einen Teil ihrer Identität zurück, die ihnen in 40 Jahren intensivsten Kommunismus genommen worden war.
  • 2012: Sportplatz für Schul- und Freizeitsport in Puke, einer Kleinstadt im Hochland mit hoher Arbeitslosigkeit (Die einzige ganzjährig nutzbare Sportanlage im Freien!).
  • 2013: Obstbäume für Bergdörfer im Landkreis Mirdita wurden in Baumschulen gekauft (Wertschöpfung im eigenen Land!) und von den Dorfältesten oder Bürgermeistern an bedürftige Familien verteilt.
  • 2014: An der katholischen Privatschule in Rreshen, vergleichbar mit einer Höheren Lehranstalt bei uns, wurden technische Ausbildungsplätze für Mädchen eingerichtet. Die Ausbildung ermöglicht den Zugang zur Universität. Im Rahmen einer Pfarrexkursion wurde die Schule besucht.

  • 2015: An der Schule in Rreshen (siehe 2014) wurden die Internatskosten für 7 begabte Schüler aus entlegenen Bergdörfern, deren Eltern ohne Einkommen den Schulbesuch nicht leisten könnten, übernommen.
  • Seit 2016 wird das Projekt „Internatsschüler“ fortgesetzt, um den Schülern den Abschluss zu ermöglichen.

Die Mittel werden durch Daueraufträge, Einzelspenden und vor allem Aktionen wie Strudelsonntag (jeweils im Jänner) und Teilerlös des Bücherbazars aufgebracht.

23. September 2017: Festveranstaltung 25 Jahre Albania-Austria Partnerschaft.
Eine große Fangemeinde von Marianne Graf fand sich im Minoritensaal ein, um mit Ehrengästen aus Albanien und Österreich das Silberne Jubiläum ihrer Hilfsorganisation zu begehen. Weit über 100 Projekte in Albanien und im Kosovo sind die Bilanz dieser 25 Jahre – ein Ausmaß, das auch einer noch größeren Hilfsorganisation zur Ehre gereichen würde! Musikalisch umrahmt wurde das Fest durch Künstler aus beiden Ländern. Besonders berührte Johannes Silberschneider mit der Lesung aus der neuerschienenen Biografie von Marianne Graf.
Das Buch der Autorin Lindita Sina mit dem Titel: „Marjana – Eine Frau im Brennpunkt Westbalkan“  ist in der Pfarrkanzlei und bei Edda Habeler erhältlich (€ 22,-).

10. Februar 2019: Strudelsonntag

Die köstlichen Strudeln, die von fleißigen Händen zugunsten der Schule in Rreshen hergestellt wurden, fanden am Sonntag, den 10. Februar, nach den Gottesdiensten, reißenden Absatz unter den Feinschmeckern. Auch die beiden Flüchtlinge Magomed und Ibragim aus Tschetschenien trugen zum Erfolg des Strudelsonntags bei, der einen Reingewinn von 1757 € erbrachte. 

 

Wir danken für jegliche Mithilfe und bitten um weitere Unterstützung, auch kleine Beträge helfen! In Zeiten wie diesen ist uns Hilfe vor Ort ein besonderes Anliegen!
Unser Spendenkonto:
Bankhaus Krentschker
IBAN: AT49 1952 0000 0060 4025

Zur weiteren Information: www.albania-austria.com
Kontakt: Edda Habeler 0676 87493043